Auf einen Blick: Milchfett verbraucht einen erheblichen Anteil der verfügbaren Stoffwechselenergie. Wer den Fettgehalt gezielt senkt, schafft Reserven für Fruchtbarkeit und Tiergesundheit – ohne die Milchleistung zu beeinträchtigen.
Warum Milchfett so viel Energie kostet
Die Synthese von Milchfett ist einer der energieintensivsten Prozesse im Stoffwechsel der Milchkuh. Für jedes Kilogramm Milch mit 4 % Fettgehalt werden rund 3,3 MJ benötigt – bei 3,5 % sind es nur noch 3,0 MJ.
Diese Differenz mag gering erscheinen, summiert sich aber bei einer Tagesleistung von 35–40 kg Milch auf mehrere MJ pro Tag. Energie, die dem Tier an anderer Stelle fehlt – insbesondere für die Fruchtbarkeit.
Der Zusammenhang: Milchfett und Fruchtbarkeit
CLA als gezielte Lösung
Konjugierte Linolsäuren (CLA) hemmen spezifisch die Enzyme der Milchfettsynthese in der Milchdrüse. Der Milchfettgehalt sinkt kontrolliert – die Milchmenge bleibt unverändert.
Die eingesparte Energie steht dem Tier unmittelbar zur Verfügung: für die Regeneration nach dem Abkalben, für die Eierstockfunktion und für eine erfolgreiche Trächtigkeit.
Entscheidend ist die Darreichungsform: Nur pansengeschützte CLA (wie in BEWI®-FATRIX CLA) erreichen den Dünndarm unverändert und können dort ihre volle Wirkung entfalten.
